Hunde-Erziehung

Hier könnt Ihr Eure Meinungen austauschen über Hunde-Erziehung oder sonstige Hunde-Themen.

 

Stellen Sie Fragen zum Beispiel:

Wie wichtig haltet Ihr die Erziehung Ihres Hundes?

Was würdet Ihr gerne verbessern?


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Kommentare: 25
  • #1

    Susanne (Dienstag, 09 Oktober 2012 06:18)

    Hundeerziehung halte ich für sehr wichtig, denn nur so kann das Zusammenleben von Hund und Mensch funktionieren. Was ich sehr gerne verbessern würde, das wäre, dass meine noch junge Hündin Maja nicht zu jedem Hund hinlaufen würde.

  • #2

    Frau Klein (Montag, 15 Oktober 2012 11:09)

    Hallo Leute,
    Lando ist mein erster Hund, ein Zwergschnautzer. Er bellt jeden Hund und Mensch an, steigert sich dabei ins Hysterische. Ich war schon in der Hundeschule, hatte auch Privatuntericht, ich habe alles probiert. Ab und zu gebe ich ihn in eine Tierpension, wenn ich etwas vor habe, dort benimmt er sich perfekt, versteht sich mit allen Hunden. Ich verstehe das nicht. Ich bekomme ihn nicht in den Griff. Hat jemand Erfahrungen, was ich tun könnte?

  • #3

    Peter (Montag, 22 Oktober 2012 07:27)

    In der Numerologie hat jeder Name eine Bedeutung für den Charakter eines Lebewesens. So zeigt der Name „Lando“ dass es sich um einen Träumer handelt, der die Neigung hat sich vor allem Unbekannten zu fürchten, Angst vor der Angst zu haben.
    Für diesen Hund „Lando“ wäre es wichtig ihm eine ruhige, selbstbewusste Hundebesitzerin zu sein, ihm Stärke zu vermitteln. Wenn er sich an seinem „Rudelführer“ orientieren und vertrauen kann (was ja wahrscheinlich bei der Pflegestelle der Fall ist) wird das auch ein toller Hund mit dem Spazierengehen eine angenehme Angelegenheit sein wird.
    Ich bin mal gespannt was Hedi dazu zu sagen hat.

    Ps. vor kurzem sah ich eine Sendung mit Cesar Millan, der einem aggressivem Hund „El Diabolo“ einen anderen Namen gegeben hat.

  • #4

    Hermann (Dienstag, 23 Oktober 2012 10:09)

    Hallo Peter, so unrecht hast Du wahrscheinlich nicht, wenn der Name etwas über jemanden aussagt.
    Aber bedenke doch auch dabei, dass es nicht nur den Hund alleine gibt, sonder er lebt in Symbiose mit seinem Besitzer und dieser hat viel Einfluss auf das Verhalten des Hundes. "Wie der Herr so´s Gescherr" heißt es so schön im Saarländisch.
    Zuerst sollte das Verhalten des Besitzers korrigiert werden, dann ist auch der Hund in Ordnung.

  • #5

    Ruth (Dienstag, 23 Oktober 2012 12:25)

    Was Susanne angeht, sollte sie sich selbst für Ihren jungen Hund interessant machen, bevor er mit den anderen Hunden wegläuft. Die Beziehung zu seinem Jung-Hund muss erarbeitet werden. Wenn man als Mensch nur mitläuft und erwartet dass alles von selbst funktioniert und dann auch noch wütend wird, braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Kleine lieber mit anderen Hunden spielt.

  • #6

    Lore (Dienstag, 23 Oktober 2012 12:51)

    Gerade lese ich von Cesar Millan das Buch" Du bist der Rudelführer".
    Es beginnt mit "Spieglein, Spieglein?"

    Ja ich denke so ist das im wirklichen Zusammenleben mit unseren Hunden, diese spiegeln unsere innere Haltung (auch wenn sie uns selbst nicht bewusst ist). Auch schreibt er einfach ausgedrückt: man soll seinen Hund mit Worten nicht volllabern, sondern man soll einfach nur wissen, was man selbst will. Erst sich selbst erziehen, dann den Hund.
    Was Susanne angeht, heißt das im Klartext wohl: Einfach weitergehen!

    Auch schreibt er, dass unser Hund mit seinen Eigenarten uns etwas für unser eigenes Leben beibringen soll.

    Entweder dass wir lernen sollen eine klare Stellung zu beziehen, und/oder unsere Meinung und Ansichten durchzusetzen in ruhigem bestimmten Ton, uns zu beherrschen auch wenn wir ausrasten möchten.

    Ich habe einen Chow-Chow, dickköpfig, ansonsten souverän und manchmal muss ich so lachen, weil ich mich selbst ertappe, dass ich genauso dickköpfig (stur) bin.

  • #7

    Hedi (Dienstag, 23 Oktober 2012 15:58)

    Susanne,Du mußt Dich selbst sehr wichtig machen, deine Maja findet andere Hunde interessanter aber hier mußt Du eine Sekunde schneller sein als Dein Hundd.h.Du spricht Deinen Hund mit Namen an und machst Dich so wichtig und interessant mit Leckerchen oder Spiel. Du bist wichtiger als der andere Hund. Der Witz ist - "Schneller denken als der Hund" Du läst Deinen Hund eh nicht aus den Augen, da wirst Du auch eher erkennen, was Dein kleiner Nitgutt vorhat Probier es mal

  • #8

    Susanne (Mittwoch, 24 Oktober 2012 08:12)

    Hallo Hedi und Ruth,
    danke für Eure Tipps. Maja ist mein erster Welpe, vorher hatte ich immer Hunde aus dem Tierheim, die waren immer älter. Mit diesen hatte ich nicht das Problem des Weglaufens. Auf jeden Fall probiere ich das mal mit den Leckerlies, was Hedi rät, vielleicht funktioniert das.
    Mit Spielen habe ich schon versucht, wenn Maja Hunde findet, die mit ihr spielen interessiert sie sonst nichts mehr. Ich bringe es aber auch nicht fertig, sie von den Hunden wegzuhalten, denn es ist so schön, wenn sie spielen, ich muss eben lernen, wie ich ihr Spiel unterbrechen kann, auf jeden Fall übe ich weiter.
    PS. Liebe Ruth, wütend werde ich nicht, auch wenn die Kleine nicht so auf mich hört, dafür liebe ich sie zu sehr. Und so ein junger Hund gibt mir einfach so viel Freude und macht mich glücklich, wenn ich sehe wie sie sich freut und mit den Hunden spielt. Mit meinen anderen Hunden war ich konsequenter.

  • #9

    Hedi (Freitag, 26 Oktober 2012 09:20)

    Hallo Susanne,
    ich freue mich, dass Du so viel Spaß hast mit Deinem Hund, gerade beim Spielen kann man so viel lernen, nur durch Beobachtung. Wenn Du sie aus dem Spiel herausholen willst, warte ab, bis sie Dich anguckt. Das geschieht immer wieder, denn der Hund will wissen, wo sein Mensch steht. Leider sehen wir nicht diese kurzen "Augenblicke"
    Nur wenn sie Dich anguckt, ruf ihren Namen und zappele mit Deinem Körper, mach Dich ruhig zum Narren, Deine Maja findet es ganz toll und sie wird nachsehen, was Frauchen so interessant macht.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß
    Hedi

  • #10

    Helga (Mittwoch, 31 Oktober 2012 13:17)

    Hallo Leute,
    auf der Suche nach der Lösung meiner Probleme mit meinen Hunden bin ich auf dieser Seite gelandet. Bin erstaunt, dass es eine solche kompetente Seite überhaupt gibt, ansonsten ist viel Mist im Internet.

    Tolle Seite!

    Hier mein Problem, bei dem ich Hilfe suche:
    Meine Molly ist eine 5 Jahre alte Schnautzer-Hündin, die mit anderen Hunden nichts zu tun haben will, sie ist sehr unsicher.

    Jemand hat mir erzählt, sie hatten auch einen unsicheren Hund und haben sich einen zweiten dazugenommen, das hätte gut geholfen.

    Das ging mir nicht mehr aus dem Kopf und ich habe dann endlich einen Welpen (Labrador) dazugenommen. Am Anfang hat das gut mit den beiden funktioniert. Aber dann fing Molly an, den Kleinen ins Ohr zu beißen und inzwischen hat der Kleine Angst vor ihr.

    Immer öfter geht Molly auf den Kleinen los und wird immer agressiver und wenn ich dazwischengehen will beißt sie auch mich.

    Meine Frage: Muss ich den Kleinen weggeben (mir blutet das Herz, wenn ich nur daran denke) oder hat jemand eine Idee, wie ich das in den Griff bekommen kann?

  • #11

    Hedi (Donnerstag, 01 November 2012 18:11)

    Hallo Helga
    Mir scheint, dass Deine Schnauzerhündin den Kleinen erziehen will, das beweißt der Biss ins Ohr, auch dass sie Dich bei0en will, damit will sie Dir sagen, dass Du Dich raushalten sollst
    Schimpfe nicht mit der Molly, lenke sie ab und versuche mit ihr zu spielen, aber nur mit ihr. Der Kleine darf auf keinen Fall bedaueert werden. Molly ist die Ranghöchste
    Weil sie so unsicher ist, hat sie Angst der Kleine würde ihr den Rang streitig machen. Der Welpe ist mit Sicherheit schon ein Junghund und der will wissen wo er steht.
    Hab weiter viel Spaß mit Deinen Hunden

  • #12

    helga (Montag, 05 November 2012 12:12)

    Hallo Hedi,
    danke für deinen Rat, wahrscheinlich ist es so oder war es so, denn ich musste zum Tierarzt, die beiden haben sich so verbissen, ich dachte ich bekomme sie nicht mehr auseinander. Es geht wirklich zur Sache zwischen den beiden.
    Wenn ich mit beiden spazieren gehe, ist alles in Ordnung, aber in der Wohnung, sind das einfach andere Hunde, inzwischen gehen sie jeden Tag aufeinander los.

    Was mache ich falsch?

    Beim Füttern passe ich auf, jede bekommt in seiner Ecke ihr Futter, das funktioniert auch.

    Aber irgendwann gehen sie aufeinander los. Es ist nicht mehr lustig.

    Der Kleine (Max)wird auch immer größer und stärker, dann hat Molly keine Chance mehr.

  • #13

    Magda (Dienstag, 13 November 2012 12:49)

    Hallo Hedi, ich hoffe Du kannst mir einen Rat geben.
    Ich habe mir einen Hund (Mischling) zu mir geholt. Es ist mein erster Hund. Nun habe ich Probleme mit den Nachbarn, ich wohne in einem Mietshaus, er bellt wenn ich mal kaufen gehe, er bellt wenn er was im Haus hört, er bellt wenn wir rausgehen zum Spazieren.
    Wie kann ich das dauernde bellen abstellen?

  • #14

    Hedi Schmidt (Samstag, 17 November 2012 12:07)

    Hallo Magda
    Der Grund, warum Hunde bellen, liegt nicht beim Hund, sondern wieder einmal bei seinem Menschen. Wenn der Hund exzessiv bellt kann es ein Ausdruck seiner Frustration sein. Unser Ziel ist, den Hund zum Einstellen seiner unerwünschten Handlung zu bringen. Es gilt ihn umzustimmen ihn abzulenken Hier reagiert der Hund gut auf den Klicker. Haben Sie schon mal mit dem Klicker gearbeitet
    Ich rufe ihn an und zeige ihm das Leckerchen - Klick - Leckerchen. Er wird neugierig sein auf das, was ich in der Hand habe und dieser Moment wird ausgenutzt. Während er gespannt auf das Leckerchen schaut halten wir den Blickkontakt aufrecht und für die wenigen Sekunden wird er gelobt "Sooo isses braav
    Wenn Sie aus dem Haus gehen, gehen Sie raus ohne sich zu verabschieden und so kommen Sie wieder zurück, ohne den Hund zu begrüßen. Wenn er bellt nicht beachten und auch nicht anschreien denn dann bellen Sie mit Wichtig ist, dass Sie den Hund immer ablenken, was ganz anderes tun, ihn umstimmen Der Hund will mit Ihnen reden und das kann er nur mit seiner Stimme, das Bellen. Gehen Sie in eine gute Hundeschule, dort lernen Sie auch das Klickern. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
    Hedi

  • #15

    Hedi Schmidt (Samstag, 17 November 2012 12:09)

    Hallo Helga
    Ich habe lange gebraucht, um mir Deine Situation vor zu stellen, es ist so ungewöhnlich, dass sich eine erwachsene Hündin und ein junger Rüde so fetzen dass Blut fließt Es sind so viele Fragen offen Ich müsste etwas mehr wissen Geht Molly zuerst auf Max los, oder will Max zuerst zanken Beobachten Sie die Beiden ganz genau warten Sie nicht bis die Situation eskaliert, sondern sprechen beide in einem ruhigen Ton an denken Sie - immer eine Sekunde früher. Das heißt noch ehe sie sich zum Kampf rüsten, Ich weiß, es ist schwierig, aber eine Sekunde ist oft entscheidend. Die Hunde leben ja nur in der Gegenwart und die ist ZETZT. Lernen Sie die Hunde in diesem Sinne lesen
    Hedi

  • #16

    Helga (Sonntag, 18 November 2012 09:55)

    Hallo Hedi,
    ich habe die beiden, auf Deinen Rat hin, genau beobachtet.
    Max belästigt Molly, er reagiert nicht auf ihren Unmut, macht imer weiter, bis Molly richtig wütend wird, dann sieht er es auch noch nicht ein und geht nun seierseits auf Molly los. Das ist ein richtiger Rabauke.
    Bisher habe ich immer mit Molly geschimpft (den "Kleinen" in Schutz genommen),nun nehme ich mir aber Max vor.
    Wenn ich sehe, dass Molly die Leftze hochhebt, dränge ich Max von Molly weg. Ich muss mehr mit ihm spielen und ihn beschäftigen, dann lässt er auch Molly in Ruhe. Der ist scheinbar einfach nicht ausgelastet.
    Gestern war ich mit ihm in der Hundeschule, auch dort ist er immer nur am raufen, das macht ihm Spaß, dort hat er aber gleichwertige Gegner und er kann sich richtig austoben.
    Wir wollen uns nun auch öfter außerhalb der Hundeschule treffen, damit die Halbstarken sich austoben können.
    Liebe Hedi, Ich denken das ist auch in Deinem Sinne und Molly hat ihre Ruhe. Denn nach dem Toben lässt er sie in Ruhe.
    Viele liebe Grüße an Dich und danke für Deine guten Ratschläge, Du sagtst "Hunde lesen" und genau das ist es man muss sie besser beobachten.
    Danke

  • #17

    Magda (Samstag, 24 November 2012 12:14)

    Hallo Hedi,
    ich habe mir Deine Ratschläge zu Herzen genommen, wenn ich rausgehe ohne mich zu verabschieden (mit tut er leid, wenn er so lange alleine ist, wenn ich einkaufen gehe oder zum Arzt), ich bin überrascht, das hilft, er bellt nicht mehr wenn ich weg bin. Wenn ich nach haus komme springt er immer noch freudig an mir hoch, aber ich gehe zuerst in die Küche, sortiere meine Einkäufe ein, erst danach wende ich mich ihm zu. Das Hochspringen wird weniger, ich denke jetzt dank Deinem Rat bin ich auf dem besten Weg.
    Das mit den Klicker, habe ich in der Hundeschule nachgefragt, der Ausbilder hat mit mir geübt, das paktizieren wir jetzt beim aus der Wohnung gehen. Das ist der reinst Wahnsinn, warum sagt das niemand, alle meckern nur.
    Vielen, Vielen Dank für Deine Ratschläge, die sind mehr als gold wert. Ich habe keine Probleme mehr im Haus, mein Hund hat sich um 100 % verbessert und ich habe sehr viel gelernt.
    Auf jeden Fall kann man Deine Homepage weiterempfehlen.
    Viele Grüße

  • #18

    Susanne W. (Mittwoch, 09 Januar 2013 07:07)

    Hallo Hedi,
    wir hatten schon zuhause immer Hunde und nun möchte ich mir gerne einen Rhodesien Ridgeback nehmen (mir gefallen die Hunde sehr gut und sind nicht so klein, ich möchte schon einen etwas größeren Hund).
    Jetzt rät mir jeder ab, die Hunde wären aggressiv, würden sich nicht mit anderen Hunden vertragen und wären nicht kinderfreundlich.

    Die Züchter preisen natürlich nur die Vorzüge Ihrer Hunde, auf deren Gerede kann man sich ja nicht unbedingt verlassen.

    Was sagst Du dazu?
    Kannst Du mir einen Rat geben?
    Stimmt was die Leute erzählen?

    In der Familie haben wir noch einen Boxer, mit dem soll er sich auch verstehen und natürlich Kinder zwischen 3 und 14 Jahren.

    Viele Grüße aus Quierschied
    Susanne

  • #19

    Helga (Dienstag, 05 Februar 2013 06:44)

    Hallo Susanne,
    glaube mir die Leute reden viel Unsinn und meist nur was sie mal gehört haben oder was weiss ich.
    Ich habe einen Rhodesien Riggeback, er braucht wie jeder Hund, einen guten ausgeglichenen Rudelführer. Er spürt sofort, wenn man sich ihm gegenüber schlecht benimmt.
    Er sollte von kleinauf an Kinder gewöhnt werden, in jungen Jahren spiel er mit anderen Hunden, später wird er sie ignorieren.
    Er ist seinem Rudelführer treu und er wird ihn beschützen, denn er hat einen guten Instinkt für Gefahr. Er ist ein ruhiger Hund, er bellt fast nie.

    Überlege es dir gut, ob du fähig bist ein guter Rudelführer zu sein, es ist ein großer starkter Hund, der erst spät richtig erwachsen wird.
    Es gibt Literatur über diesen Hund, erkundige Dich genau über die Rasse, bevor Du einen Welpen kaufst.

    Ich wünsche Dir, dass Du für Dich die richtige Entscheidung triffst.
    Viele Grüße
    Helga

  • #20

    Gerda (Montag, 04 März 2013 12:55)

    Hallo Leute,
    ich habe einen Mops, der hat sich leider angewöhnt Fahrrädern nachzulaufen und zu bellen. Wie kann ich ihm das wieder abgewöhnen.

  • #21

    Susanna (Freitag, 15 März 2013 09:53)

    Hallo Gerda,
    am Besten lässt man es überhaupt nicht soweit kommen. Denn das ist wirklich gefährlich für Hund und Fahrradfahrer.
    Eine zeitlang gehört der Mops an die Leine und wenn ein Fahrrad kommt, muss er "Sitz" machen und warten bis der Fahrradfahrer ein gutes Stück weitergefahren ist. so gewöhnt er sich daran und wird "Sitz" später von sebst machen wenn ein Fahrrad kommt.

  • #22

    Hedi Schmidt (Montag, 15 April 2013 06:34)

    Wegen Fahrrad jagen!

    Es gibt viele Hunde, die Fahrräder und Autos nachjagen. Da diese Jagdpassion gefährlich ist, muss was dagegen unternommen werden. Bei den meisten Hunden ist die erfolgreichste Methode, die der negativen Verstärkung. Ich benutze die Klingel oder eine Dose gefüllt mit kleinen Steinchen. Sobald der Hund zur Verfolgungsjagd ansetzt, fliegt die Klingel neben ihm auf den Boden, aber aufgepasst: nicht auf den Hund.
    Er soll den erschreckenden Ton mit der Beute in Zusammenhang bringen und dadurch in seiner Jagd gestoppt werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass das Timing stimmt, d. h. es muss schon reagiert werden, ehe der Hund sich bereit macht zur Jagd – steife Körperhaltung, aufgeregtes Hopsen - Viele Hunde werden erschreckt sein, und in diesem Moment lenke ich dem Hund ab und biete ihm ein Spiel oder ein Leckerchen an.
    Es ist jedoch von größter Wichtigkeit, dass der Hundehalter während des ganzen Ablaufs des Trainings ruhig bleibt. Durch die positive Verstärkung wird auch die Erregung des Hundes nicht weiter gesteigert

  • #23

    Paula (Freitag, 03 Mai 2013 08:23)

    Hallo Hedi,
    vielleicht kannst Du mir helfen. Ich war schon mit Wolfi in der Hundeschule, dort benimmt er sich, aber draußen zerrt er an der Leine und verbellt andere Hunde. Wolfi ist ein Mix aus Yorkcher, Schnauzer und sonstwas ca. 40 cm hoch.
    Bitte, bitte, sag mir wie ich das in den Griff bekomme, jeder Spaziergang ist purer Stress.

  • #24

    Dana (Dienstag, 21 Mai 2013 13:26)

    hallo Hedi,
    kannst Du mir helfen?
    Ich habe einen 9 Monate alten Mischling Schäferhund-Mix. Wenn wir spazieren gehen und ich ihn von der Leine abmache, dass er mit anderen Hunden spielen kann, kommt er nicht mehr zu mir. Auch wenn alle anderen Hunden schon weg sind, er schnuppert überall rum, ich kann rufen soviel ich will, er kommt einfach nicht mehr.
    Was mache ich falsch?
    Bitte hilf mir

  • #25

    Hedi (Dienstag, 04 Juni 2013 11:35)

    Hallo Dana, Hallo Paula Ihr habt beide das gleiche Problem Es fehlt an Bindung ich empfehle Euch mal in die Rubrik "Tipps" nachzulesen. In der Lektion - Loben und Strafen - ist genau beshrieben, was für Fehler man machen kann. Gerade für Dich, liebe Dana ist an einem Beispiel angezeigt was Du tun sollst. Dreh Dich einfach um und geh von Deinem Hund weg, mach Dich klein und geh in die Hocke. Du wirst sehen wie schnell er Dir nachrennt. Hab nur den Mut dazu.
    Für Paula möchte ich empfelen, schneller zu sein als der Hund d.h. noch ehe Wölfi den anderen Hund sieht Wölfi anrufen und ablenken. Er wird lernen, dass bei und mit Frauchen alles viel schöner ist Ich wünsche Euch viel Spaß und Freude mit Euren Hunden Hedi

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-Jean Michel Chaumont

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